MikronÀhrstoffe

MikronĂ€hrstoffe (auch Spurenelemente oder geringfĂŒgige NĂ€hrstoffe genannt) sind mineralische Elemente, die Pflanzen in sehr geringen Mengen benötigen, die aber dennoch fĂŒr ein gesundes Wachstum unerlĂ€sslich sind. Die wichtigsten MikronĂ€hrstoffe sind Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Bor (B), MolybdĂ€n (Mo), Chlor (Cl) und Nickel (Ni). Obwohl sie in Anteilen von wenigen ppm benötigt werden, kann ein Mangel an einem einzigen MikronĂ€hrstoff sichtbare Wachstumsstörungen und Ertragsverluste verursachen.

Wichtige Fakten

  • Eisen (Fe) ist der am hĂ€ufigsten vorkommende MikronĂ€hrstoffmangel – verursacht eine GelbfĂ€rbung des Neuaustriebs (Chlorose)
  • Eisen muss in chelatierter Form (EDTA, DTPA, EDDHA) vorliegen, um bei höherem pH-Wert löslich zu bleiben
  • Mangan und Zink werden fĂŒr die Enzymfunktion und die Photosynthese benötigt
  • Bor ist entscheidend fĂŒr die Zellwandbildung und die LebensfĂ€higkeit der Pollen
  • MolybdĂ€n wird fĂŒr den Stickstoffstoffwechsel benötigt – ein Mangel fĂŒhrt zu becherartigen oder verdrehten BlĂ€ttern
  • MikronĂ€hrstoffmĂ€ngel treten hĂ€ufig auf, wenn der pH-Wert außerhalb des optimalen Bereichs von 5,5–6,5 liegt

Verwandte Begriffe

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